Lehrgang Instandhaltungsmanager 2017

Gemeinsam mit IFC EBERT veranstaltet die Trainingsakademie für Instandhaltung und Produktion den individuellen und teilnehmerorientierten Lehrgang InstandhaltungsManager.


Die Instandhaltung ist ein Unternehmensbereich, der das Wissen und die Erfahrung der Instandhaltungsmanager benötigt, um das Know-how flexibel bei konkreten Problemstellungen umsetzen zu können. Wir wollen mit diesem Lehrgang die Teilnehmer dazu befähigen, Strategien und Methoden, die eine moderne Instandhaltung ausmachen, kennen zu lernen sowie im Unternehmen einzuführen und anzuwenden. Der Lehrgang startet am 09. Mai 2017 in München.

 

Eckdaten zum Instandhaltungsmanager 2017:

Module: Asset Management  & Instandhaltungsmanagement, Kennzahlen & Benchmarking, Methoden und IT-gestützte Instandhaltung, Instandhaltungsmanagement aus rechtlicher Sicht, Zukunft der Instandhaltung
Dauer/Umfang:5 Module / 1-tägig
Termine:09.05.2017, 10.05.2017, 11.05.2017, 28.06.2017, 29.06.2017
Kosten:2.925,- € zzgl. MwSt. für Modul 1-5 als Gesamtkurs
Veranstalter:

Trainingsakademie für Instandhaltung und Produktion, IFC Ebert

Ort:MCP Deutschland GmbH, Arnulfstrasse 19, 80335 München

 

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Modul 1: Asset Management & Instandhaltungsmanagement | 09.05.2017

Die Teilnehmer erarbeiten begriffliche Grundlagen, Inhalte und Prinzipien zu modernem Asset- und Instandhaltungsmanagement.

  • Grundlagen der Instandhaltung
  • Asset Management
  • Instandhaltungsmanagement und Instandhaltungsorganisation (IH-Prozesse, IH-Strategien, IH-Planung)

 

Modul 2: Kennzahlen & Benchmarking | 10.05.2017

Die Teilnehmer erhalten Einblick in sinnvolle Kennzahlen für die Instandhaltung und die Struktur von Kennzahlensystemen. Sie lernen Kennzahlen und Benchmarking als geeignetes Mittel kennen, die Instandhaltung zu verbessern und erfolgreich inner- und überbetrieblich zu vermarkten.

  • Instandhaltungscontrolling
  • Kennzahlen: Arten und Auswahl
  • Datengrundlagen
  • Benchmarkingmöglichkeiten
  • Vorteile von Kennzahlensystemen

 

Modul 3: Methoden und IT-gestützte Instandhaltung | 11.05.2017

Basis jeder modernen Instandhaltung ist ein entsprechendes IT-System, das notwendige Daten für Analyse, Planung, Steuerung und Kontrolle bereitstellt. Die Teilnehmer erfahren Vorteile des EDV-Einsatzes und erhalten Anleitung, wie das geeignete Software-System ausgewählt und vor allem erfolgreich eingeführt werden kann. Schwachstellen- und Risikoanalysen sind unumgängliche Methoden, um die Instandhaltung zu optimieren. Deren Prinzipien und Anwendung werden den Teilnehmern anhand von praktischen Beispielen vermittelt.

  • IPSA-Systeme: Vor- und Nachteile im Überblick
  • Erfolgreiche Auswahl und Einführung von IPSA-Systemen
  • ausgewählte IH-Methoden: Schwachstellenanalyse, FMEA, RCM

 

Modul 4: Zukunft der Instandhaltung | 28.06.2017

Dieses Modul gibt den Teilnehmern Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im modernen Instandhaltungsmanagement. Gerade in Verbindung mit „Industrie 4.0“ wird die Instandhaltung mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Für IH-Manager ist es deshalb entscheidend, Trends und Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und für die eigene Organisation hinsichtlich ihrer Eignung und ihres Nutzens zu beurteilen.

  • IH-Technologien (z.B. Condition Monitoring, Energieeffizienz, Tribologie etc.)
  • Kommunikation und Vermarktung der Instandhaltung
  • Ausblick: welche Entwicklungen kommen auf die Instandhaltung zu?

 

Modul 5: Instandhaltungsmanagement aus rechtlicher Sicht | 29.06.2017

Die rechtssichere Beauftragung oder Übernahme von Instandhaltungsaufgaben erfordert Grundkenntnisse über das Zusammenwirken verschiedenster Vorschriften in folgenden Bereichen:

  • Umfang und Inhalt der Betreiberverantwortung, Outsourcing auf Dienstleister
  • Verantwortlichkeiten im Schnittpunkt zwischen Inverkehrbringen (EG-Maschinenrichtlinie) und Inbetriebnahme (Arbeitsschutzrecht und BetrSichV)
  • Bestandsschutz und Nachrüstungspflicht
  • Was ist zu tun bei Altanlagen?
  • Was kann und muss im Dienst- (bzw. Kauf-)Vertrag geregelt werden?
  • Haftungssteuerung durch Produkt- und Funktionsbeschreibungen; Lasten- und Pflichtenheft
  • Prüfungs- und Rügepflichten beim Anlagenkauf
  • Wer ist Betreiber und wann wird man es wie und wodurch?
  • Welche Pflichten können wann und wie haftungsbefreiend auf Dienstleister übertragen werden?
  • Wie weit gehen Rest- und Aufsichtspflichten des Betreibers bzw. Auftraggebers?
  • Was gilt bei Gesetzesänderungen und Änderungen im Stand der Technik?
  • Übergangsfrist bei Normverschärfungen
  • Bestandsschutz im Haftungsrecht; Schadenersatz- und Strafrecht
  • Gerichtsurteile aus der Rechtsprechungspraxis

 

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